Eigentlich wollte ich einen Kommentar zu den Krawallen in Großbritannien schreiben. Doch Freeman von Schall und Rauch ist mir zuvor gekommen. Ich kann Freeman nur zustimmen!
Hier der Artikel von Freeman.
Donnerstag, 11. August 2011
Sonntag, 7. August 2011
Friedrich lässt die Maske fallen: Inkompetenz in Sachen Demokratie oder heimlicher Blockwart?
Es ist unerhört. Innenminister Friedrich (CSU) hat ganz offen ein Ende der Anonymität im Internet gefordert. "Politisch motivierte Täter wie Breivik finden heute vor allem im Internet jede Menge radikalisierter, undifferenzierter Thesen, sie können sich dort von Blog zu Blog hangeln und bewegen sich nur noch in dieser geistigen Sauce", gab Friedrich im Spiegel zu Protokoll. "Warum müssen ,Fjordman' und andere anonyme Blogger ihre wahre Identität nicht offenbaren?"
Zunächst einmal sollte darauf hingewiesen werden, dass anonyme Meinungsäußerung in der Geschichte häufig wichtige Impulse gesetzt hat. Beispiele gefällig?
In diesem Fall wiegt der Grundwert der freien Meinungsäußerung bei weitem mehr als etwaiger Mißbrauch der Anonymität etwa durch Beleidigung oder diskriminierender Hetze jedweder Art. Und den Attentäter von Oslo nun als Folge anonymer Meinungsäußerung hinzustellen ist geradezu grotest in Anbetracht der Tatsache, dass öffentlich-rechtliche Massenmedien ja fleißig mitmachen bei der antiislamischen Hetze.
Die Wahrheit ist: Es geht nicht um die Verhinderung von Anschlägen, sondern darum, dem Internet die Freiheit zu nehmen. Da haben unsere Politiker schon seit langem ein ganz großes Problem. Zu Recht, denn das Internet beflügelt heute den wichtisgen Bewusstseinswandel in der Geschichte der Demokratie, der dazu führen wird, dass wir (die Mehrheit der Bevölkerung) ganz neue und wesentliche weitreichendere Formen der Demokratie durchsetzen werden, als dies den Eliten von heute Recht sein kann.
Ist Herr Friedrich also inkompetent in Sachen Demokratie und Grundrechte? Mag sein. Wenn nicht, dann haben wir es mit einem selbsternannten Blockwart zu tun, dem man schnellstens das Attribut "Demokrat" absprechen sollte.
Zunächst einmal sollte darauf hingewiesen werden, dass anonyme Meinungsäußerung in der Geschichte häufig wichtige Impulse gesetzt hat. Beispiele gefällig?
- Johann Wolfgang von Goethe verfasste z.B. die "Römischen Elegien" zunächst anonym, da sie für die Zeit recht freizügig waren.
- A propos Goethe: 1587 erschien "Historia von D.Johann Fausten" die erste Version des Fauststoffes, der später unter der Feder des Weimarer Dichters zur Weltliteratur wurde.
- Thomas Paines anonyme Flugschrift "Common Sense" beeinflusste die amerikanische Unabhängigkeitserklärung.
- Zahlreich waren auch die anonymen Flugschriften zur Zeit der Reformation, etwa "On Aplas von Rom kann man wol selig werden durch anzaigung der götlichen hailigen geschryfft" von 1520
In diesem Fall wiegt der Grundwert der freien Meinungsäußerung bei weitem mehr als etwaiger Mißbrauch der Anonymität etwa durch Beleidigung oder diskriminierender Hetze jedweder Art. Und den Attentäter von Oslo nun als Folge anonymer Meinungsäußerung hinzustellen ist geradezu grotest in Anbetracht der Tatsache, dass öffentlich-rechtliche Massenmedien ja fleißig mitmachen bei der antiislamischen Hetze.
Die Wahrheit ist: Es geht nicht um die Verhinderung von Anschlägen, sondern darum, dem Internet die Freiheit zu nehmen. Da haben unsere Politiker schon seit langem ein ganz großes Problem. Zu Recht, denn das Internet beflügelt heute den wichtisgen Bewusstseinswandel in der Geschichte der Demokratie, der dazu führen wird, dass wir (die Mehrheit der Bevölkerung) ganz neue und wesentliche weitreichendere Formen der Demokratie durchsetzen werden, als dies den Eliten von heute Recht sein kann.
Ist Herr Friedrich also inkompetent in Sachen Demokratie und Grundrechte? Mag sein. Wenn nicht, dann haben wir es mit einem selbsternannten Blockwart zu tun, dem man schnellstens das Attribut "Demokrat" absprechen sollte.
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Samstag, 6. August 2011
Finanzkrise Reloaded: Der Beginn der Wiki-Revolution
Was wir die Tage an den internationalen Finanzmärkten sehen ist eine dramatische Beschleunigung dessen, was letztlich zu einem grundlegenden Paradigmenwechsel in der westlichen Welt führen wird. Der Welt droht eine gewaltige Krise, ja ein Zusammenbruch, wie es ihn noch nie in der Weltgeschichte gegeben hat. Die USA, Japan und zahlreiche Staaten der EU befinden sich am Rande eines Staatsbankrotts. Das heißt aber, dass weltweit ein gewaltiger Zusammenbruch droht, der die bestehenden politischen Verhältnisse mit in den Abgrund ziehen könnte.
Es ist die Stunde, in der alle Menschen guten Willens Verantwortung übernehmen sollten. Denn eine globale Finanzkrise ist letztlich eine Krise dessen, was die Menschen untereinander ausgemacht haben. Schulden sind nichts anderes als Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten sind nichts anderes als Vereinbarungen zwischen Menschen. Damit ist jede ökonomische Krise auch immer eine Krise der sozialen Kultur. Wenn nun also weltweit die Arbeitslosigkeit in die Höhe schnellen, die Warenproduktion (und damit auch der Wohlstand) einbrechen und der gewöhnliche Geld- und Warenkreislauf zusammenbrechen sollte, dann liegt das nicht daran, dass eine Art Naturkatastrophe all dies verursachen würde. Eine ökonomische Krise besteht vielmehr darin, dass die Menschen in gewissen Denkgewohnheiten gefangen sind. Solche Denkgewohnheiten sind zum Beispiel Geld oder Verschuldung oder Zins.
Es kann nicht oft genug ausgesprochen werden: Ein auf Verschuldung und Zins basierendes Finanzsystem kann nicht dauerhaft stabil sein. Krisen wie die gegenwärtige sind die mathematisch notwendige Folge eines solchen Systems.
Wir sollten Verantwortung übernehmen. Die Menschheit steht vor einer bedeutenden und schicksalhaften Entscheidung. Wollen wir die vielen ungerechten und undemokratischen Strukturen vor allem unseres Finanzsystems wirklich so bestehen lassen? Denn diese Strukturen sind gerade dabei sich selbst und die soziale Ordnung der Menschheit zu zerstören. Oder wollen wir eine bessere Welt? Dann sollten wir damit anfangen, uns für eine solche einzusetzen! Die gute Nachricht ist: Nur wenige tragen tatsächlich Verantwortung für die wieder aufflammende Krise. Diejenigen, welche die internationale Finanzordnung beherrschen sind bei weitem in der Minderheit. Ja, diese Menschen gibt es, und sie sind es, die von den Ungerechtigkeiten unseres Geld- und Zinssystems profitieren. Und sie sind darauf angewiesen, dass sie viele davon überzeugen, etwas zu tun, das letztlich nicht den Vielen sondern nur der Elite nutzt.
Verglichen damit ist die große Mehrheit der Menschheit definitiv die mächtigere Instanz. Wenn sie sich dessen nur bewusst wäre! Darauf kommt es jetzt an! Der gesunde Menschenverstand der Massen muss stärker sein als die Herrschaftstechniken der Eliten! Diesmal muss es anders kommen! Nicht ein Volk darf gegen das andere ausgespielt werden, nicht Arbeiter gegen Mittelschicht, nicht Christen gegen Muslime, nicht Rechts gegen Links! Die große Mehrheit der Menschheit will Gerechtigkeit, Frieden und allgemeine Wohlfahrt! Das ist die zentrale Wahrheit! Und es sind nur sehr, sehr wenige, die davon profitieren, dass es in der Welt in so hohem Maße an Gerechtigkeit, Frieden und allgemeiner Wohlfahrt mangelt.
Diese Minderheit sollte einsehen, dass sie notgedrungen auf ihre Privilegien verzichten werden muss. Denn wir befinden uns weltweit auf dem Weg in ein gigantisches Desaster! Damit zerstören aber letztlich die Eliten auch die Quelle ihrer Macht. Sie sägen sich den Ast ab, auf dem sie sitzen.
Nebenbei – eine Lösung der Krise wäre nicht schwierig. Folgende Punkte wären hierbei zentral (und könnten mit volkswirtschaftlichem Sachverstand gewiss zu einem tragfähigen Programm ausgearbeitet werden):
1. Ein Allgemeiner Schuldenerlass für Staaten, Unternehmen und Privatpersonen weltweit
2. Weltweite Währungsreformen
3. Die Rückkehr zu nationalen Währungen in der Euro-Zone
4. Vermögensverluste werden in einem gewissen Maße durch neu geschöftes Geld entschädigt. Das gilt für Unternehmen (nach der Zahl der Beschäftigten) und Privatpersonen (bis zu einer gewissen Vermögensgrenze), die durch die Entwertung der Vermögensanlagen einen Vermögensverlust erleiden würden.
Um längerfristig derartigen Krisen vorzubeugen sollte
1. Buchgeld den Status eines gesetzlichen Zahlungsmittels erhalten
2. Einkommensbesteuerung gänzlich durch Vermögensbesteuerung ersetzt werden. Dies gilt auch für Bar- und Giralgeld, wodurch automatisch eine Umlaufsicherung im Sinne Gesells erreicht wäre
3. Währungspluralismus auf eine gesetzliche Grundlage gestellt werden
4. Das Eigentum an Unternehmen sollte in einem flexiblen Mix aus privatem, genossenschaftlichem und staatlichem Eigentum bestehen
Es ist die Stunde, in der alle Menschen guten Willens Verantwortung übernehmen sollten. Denn eine globale Finanzkrise ist letztlich eine Krise dessen, was die Menschen untereinander ausgemacht haben. Schulden sind nichts anderes als Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten sind nichts anderes als Vereinbarungen zwischen Menschen. Damit ist jede ökonomische Krise auch immer eine Krise der sozialen Kultur. Wenn nun also weltweit die Arbeitslosigkeit in die Höhe schnellen, die Warenproduktion (und damit auch der Wohlstand) einbrechen und der gewöhnliche Geld- und Warenkreislauf zusammenbrechen sollte, dann liegt das nicht daran, dass eine Art Naturkatastrophe all dies verursachen würde. Eine ökonomische Krise besteht vielmehr darin, dass die Menschen in gewissen Denkgewohnheiten gefangen sind. Solche Denkgewohnheiten sind zum Beispiel Geld oder Verschuldung oder Zins.
Es kann nicht oft genug ausgesprochen werden: Ein auf Verschuldung und Zins basierendes Finanzsystem kann nicht dauerhaft stabil sein. Krisen wie die gegenwärtige sind die mathematisch notwendige Folge eines solchen Systems.
Wir sollten Verantwortung übernehmen. Die Menschheit steht vor einer bedeutenden und schicksalhaften Entscheidung. Wollen wir die vielen ungerechten und undemokratischen Strukturen vor allem unseres Finanzsystems wirklich so bestehen lassen? Denn diese Strukturen sind gerade dabei sich selbst und die soziale Ordnung der Menschheit zu zerstören. Oder wollen wir eine bessere Welt? Dann sollten wir damit anfangen, uns für eine solche einzusetzen! Die gute Nachricht ist: Nur wenige tragen tatsächlich Verantwortung für die wieder aufflammende Krise. Diejenigen, welche die internationale Finanzordnung beherrschen sind bei weitem in der Minderheit. Ja, diese Menschen gibt es, und sie sind es, die von den Ungerechtigkeiten unseres Geld- und Zinssystems profitieren. Und sie sind darauf angewiesen, dass sie viele davon überzeugen, etwas zu tun, das letztlich nicht den Vielen sondern nur der Elite nutzt.
Verglichen damit ist die große Mehrheit der Menschheit definitiv die mächtigere Instanz. Wenn sie sich dessen nur bewusst wäre! Darauf kommt es jetzt an! Der gesunde Menschenverstand der Massen muss stärker sein als die Herrschaftstechniken der Eliten! Diesmal muss es anders kommen! Nicht ein Volk darf gegen das andere ausgespielt werden, nicht Arbeiter gegen Mittelschicht, nicht Christen gegen Muslime, nicht Rechts gegen Links! Die große Mehrheit der Menschheit will Gerechtigkeit, Frieden und allgemeine Wohlfahrt! Das ist die zentrale Wahrheit! Und es sind nur sehr, sehr wenige, die davon profitieren, dass es in der Welt in so hohem Maße an Gerechtigkeit, Frieden und allgemeiner Wohlfahrt mangelt.
Diese Minderheit sollte einsehen, dass sie notgedrungen auf ihre Privilegien verzichten werden muss. Denn wir befinden uns weltweit auf dem Weg in ein gigantisches Desaster! Damit zerstören aber letztlich die Eliten auch die Quelle ihrer Macht. Sie sägen sich den Ast ab, auf dem sie sitzen.
Nebenbei – eine Lösung der Krise wäre nicht schwierig. Folgende Punkte wären hierbei zentral (und könnten mit volkswirtschaftlichem Sachverstand gewiss zu einem tragfähigen Programm ausgearbeitet werden):
1. Ein Allgemeiner Schuldenerlass für Staaten, Unternehmen und Privatpersonen weltweit
2. Weltweite Währungsreformen
3. Die Rückkehr zu nationalen Währungen in der Euro-Zone
4. Vermögensverluste werden in einem gewissen Maße durch neu geschöftes Geld entschädigt. Das gilt für Unternehmen (nach der Zahl der Beschäftigten) und Privatpersonen (bis zu einer gewissen Vermögensgrenze), die durch die Entwertung der Vermögensanlagen einen Vermögensverlust erleiden würden.
Um längerfristig derartigen Krisen vorzubeugen sollte
1. Buchgeld den Status eines gesetzlichen Zahlungsmittels erhalten
2. Einkommensbesteuerung gänzlich durch Vermögensbesteuerung ersetzt werden. Dies gilt auch für Bar- und Giralgeld, wodurch automatisch eine Umlaufsicherung im Sinne Gesells erreicht wäre
3. Währungspluralismus auf eine gesetzliche Grundlage gestellt werden
4. Das Eigentum an Unternehmen sollte in einem flexiblen Mix aus privatem, genossenschaftlichem und staatlichem Eigentum bestehen
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Samstag, 30. Juli 2011
Instrumentalisierung des Norwegischen Doppelanschlages
Es ist wirklich beschämend, welche Reaktionen es zum Teil auf den Norwegischen Doppelanschlag gibt. Die Rechten kommen aus ihren Ecken und pochen auf mehr Überwachungsstaat. So forderte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion eine verschärfte Kontrolle des Internets. "In Wahrheit wurde diese Tat im Internet geboren" war sein Dictum. Nun, der Täter benutzte auch ein Auto, deswegen sollte man vielleicht auch darüber nachdenken das Autofahren zu verbieten. Uhls Äußerung ist nichts anderes als eine Hetze gegen ein freies Internet, vor dem unsere Politiker anscheinend panische Angst haben. Den Fakt ist - die antiislamische Propaganda findet doch vor allem in den Massenmedien statt, via Reuters und AP. Denn die selektive Berichterstattung über Anschläge von Al Quaida und Talliban suggeriert doch genau das Feindbild des bösem Islamisten. Dass die meisten Kampfhandlungen gegen die westlichen Besatzer im Irak und Afghanistan von Menschen durchgeführt werden, die einfach die Besetzer ihrer Heimat loshaben wollen, und mit Islamismus in der Regel nicht viel am Hut haben, wird gerne verschwiegen. Damit lässt sich natürlich kein Krieg gegen einen ganzen Kulturkreis begründen, den Strategen in Washington und anderswo offenkundig anstreben (Afghanistan, Irak, Libyen,...)
Doch auch Linke kommen aus ihren Ecken und fordern mal wieder ein Verbot der NPD oder eine Verschärfung der Waffengesetze. In ihrem Ruf nach einem noch stärkeren Staat sind sie dabei ihren scheinbaren Gegnern bei der CSU erstaunlich ähnlich.
Die Wahrheit ist, dass die Reaktion der Norweger - ihre breit bekundete Trauer und Solidarität, ihr Bekenntnis zu Offenheit - bei weitem klüger ist, als das Geschnatter vieler Politiker. Wer aus Anschlägen wie dem jüngsten politische Konsequenzen zieht - gleich welcher Art - lässt sich in seiner politischen Agenda letztlich von Gewalttätern treiben. Außerdem wird eine Gesellschaft so anfällig für Terror unter falscher Flagge.
Sicher gibt es da auch ein ungutes Gefühl der Verzweiflung und Hilfslosigkeit, die ein gleichmütiges Ertragen der Gewalt mit sich bringt. Ganz nach dem Motto: "So etwas darf man nicht zulassen". Es entspricht aber einer alten europäischen Tradition, für die Anders Breivik angeblich gemordet hat, Gewalt nicht mit Gewalt oder Repression zu bewantworten. "Wenn Die einer auf die Backe schlägt, so halte ihm auch die andere hin!" Dieser Ausspruch Jesu kann durchaus im Sinne Ghandis interpretiert werden. Es ist besser Gewalt zu erleiden als Gewalt zu tun, um damit den Täter als das zu entlarven, was er ist: Ein Gewalttäter.
Hier ein Artikel im Fokus zum Thema!
Doch auch Linke kommen aus ihren Ecken und fordern mal wieder ein Verbot der NPD oder eine Verschärfung der Waffengesetze. In ihrem Ruf nach einem noch stärkeren Staat sind sie dabei ihren scheinbaren Gegnern bei der CSU erstaunlich ähnlich.
Die Wahrheit ist, dass die Reaktion der Norweger - ihre breit bekundete Trauer und Solidarität, ihr Bekenntnis zu Offenheit - bei weitem klüger ist, als das Geschnatter vieler Politiker. Wer aus Anschlägen wie dem jüngsten politische Konsequenzen zieht - gleich welcher Art - lässt sich in seiner politischen Agenda letztlich von Gewalttätern treiben. Außerdem wird eine Gesellschaft so anfällig für Terror unter falscher Flagge.
Sicher gibt es da auch ein ungutes Gefühl der Verzweiflung und Hilfslosigkeit, die ein gleichmütiges Ertragen der Gewalt mit sich bringt. Ganz nach dem Motto: "So etwas darf man nicht zulassen". Es entspricht aber einer alten europäischen Tradition, für die Anders Breivik angeblich gemordet hat, Gewalt nicht mit Gewalt oder Repression zu bewantworten. "Wenn Die einer auf die Backe schlägt, so halte ihm auch die andere hin!" Dieser Ausspruch Jesu kann durchaus im Sinne Ghandis interpretiert werden. Es ist besser Gewalt zu erleiden als Gewalt zu tun, um damit den Täter als das zu entlarven, was er ist: Ein Gewalttäter.
Hier ein Artikel im Fokus zum Thema!
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Donnerstag, 28. Juli 2011
Interview Franz Hörmann : Ende des Geldes?
Interview mit Franz Hörmann
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Samstag, 23. Juli 2011
Anschläge von Oslo, die Medien und mögliche Hintergründe
Wieder ein terroristischer Donnerschlag. 90 Tote - als ich das heute Morgen im Radio hörte traute ich meine Ohren nicht. Vielleicht nicht doch "nur" 19? Peinlich und Bezeichnend war auf jeden Fall die Berichte der Massenmedien, die unisono erst Mal Al Quaida verdächtigten. Das zeigt uns, wie unsriös und hochmütig bei den sogenannten "Qualitätsmedien" gearbeitet wird. Von nichts eine Ahnung aber gleich drauf los plappern...
Nun soll es ein "Rechtsradikaler" und "konservatiger Christ" gewesen sein. Auch das ist natürlich tendenziös. Udo Ulfkotte hat ein paar mehr Informationen zusammen getragen. Der Täter Anders Behring Breivik ist
ein Absolvent des Osloer Handelsgymnasiums, traf sich auf seiner kleinen Bio-Farm in den vergangenen Wochen auch immer wieder mit Freunden, die ihn außerhalb des Dorfes bei Schießübungen begleiteten. Das war auch der Polizei bekannt. Auf seiner inzwischen gesperrten Facebook-Seite gab er als Hobbys »Killerspiele« an, etwa »World of Warcraft«. Er nannte sich dort einen »konservativen Christen«, lobte Winston Churchill für seinen Widerstand gegen die Nazis und verehrte den gegen die Nazis aktiven norwegischen Widerstandskämpfer Max Manus. Er war ein Fan des Buches »1984« von George Orwell. Und er war früher bei den Freimaurern aktiv.
Aha. Man hätte also auch folgende Titelzeile formulieren können:
Doppelanschalg in Norwegen von Churchil-Anhänger, Antifaschist und ehemaligem Freimaurer verübt
Das klingt nun ja so richtig abgefahren, ist aber genauso selektiv wie die verbreitete "Einordnung" als "konservativen Christ" und "Nationalist". Nur letztere kann der linksliberale Intellektuelle leichter ins eigene Feindbild-Schema einordnen, nach dem der noch leichter zu begreifende "böse Islamist" als Feindbild leider ausgefallen war.
Was sehen wir daraus? Selber denken ist angesagt. Ich habe noch keine Theorie, schon lang keine "Verschwörungstheorie" zu den Anschlägen. Bin gespannt, was sich die nächsten Wochen so ergibt, in den Massenmedien wie in den alternativen. Eine mögliche Erklärung werde ich dabei besonders aufmerksam verfolgen: Gladio und mögliche Involvierung der CIA. Das ist eben so. Immer wennn ich "Einzeltäter" höre denke ich an "Mind Control", "CIA" und "Gladio". Unten ein paar Youtube-Links um zu beleuchten warum. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass Norwegen und Russland dieses Jahr nach über vierzig Jahren Veerhandlung einen Vertrag über die Nutzung arktischer Rohstoffe geschlossen haben. Das wäre zumindest ein mögliches Motiv für geheimdienstliche Involvierung.
AKTUALISIERUNG: Der Spiegel hat nachgearbeitet. Hier nun ein detaillierter Hintergrundartikel zum Täter, in dem natürlich gewisse Fragen trotzdem nicht gestellt werden.
Link zum Artikel über den norwegisch-russischen Vertrag
Thema Gladio
Thema Mind-Control
Nun soll es ein "Rechtsradikaler" und "konservatiger Christ" gewesen sein. Auch das ist natürlich tendenziös. Udo Ulfkotte hat ein paar mehr Informationen zusammen getragen. Der Täter Anders Behring Breivik ist
ein Absolvent des Osloer Handelsgymnasiums, traf sich auf seiner kleinen Bio-Farm in den vergangenen Wochen auch immer wieder mit Freunden, die ihn außerhalb des Dorfes bei Schießübungen begleiteten. Das war auch der Polizei bekannt. Auf seiner inzwischen gesperrten Facebook-Seite gab er als Hobbys »Killerspiele« an, etwa »World of Warcraft«. Er nannte sich dort einen »konservativen Christen«, lobte Winston Churchill für seinen Widerstand gegen die Nazis und verehrte den gegen die Nazis aktiven norwegischen Widerstandskämpfer Max Manus. Er war ein Fan des Buches »1984« von George Orwell. Und er war früher bei den Freimaurern aktiv.
Aha. Man hätte also auch folgende Titelzeile formulieren können:
Doppelanschalg in Norwegen von Churchil-Anhänger, Antifaschist und ehemaligem Freimaurer verübt
Das klingt nun ja so richtig abgefahren, ist aber genauso selektiv wie die verbreitete "Einordnung" als "konservativen Christ" und "Nationalist". Nur letztere kann der linksliberale Intellektuelle leichter ins eigene Feindbild-Schema einordnen, nach dem der noch leichter zu begreifende "böse Islamist" als Feindbild leider ausgefallen war.
Was sehen wir daraus? Selber denken ist angesagt. Ich habe noch keine Theorie, schon lang keine "Verschwörungstheorie" zu den Anschlägen. Bin gespannt, was sich die nächsten Wochen so ergibt, in den Massenmedien wie in den alternativen. Eine mögliche Erklärung werde ich dabei besonders aufmerksam verfolgen: Gladio und mögliche Involvierung der CIA. Das ist eben so. Immer wennn ich "Einzeltäter" höre denke ich an "Mind Control", "CIA" und "Gladio". Unten ein paar Youtube-Links um zu beleuchten warum. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass Norwegen und Russland dieses Jahr nach über vierzig Jahren Veerhandlung einen Vertrag über die Nutzung arktischer Rohstoffe geschlossen haben. Das wäre zumindest ein mögliches Motiv für geheimdienstliche Involvierung.
AKTUALISIERUNG: Der Spiegel hat nachgearbeitet. Hier nun ein detaillierter Hintergrundartikel zum Täter, in dem natürlich gewisse Fragen trotzdem nicht gestellt werden.
Link zum Artikel über den norwegisch-russischen Vertrag
Thema Gladio
Thema Mind-Control
Dienstag, 19. Juli 2011
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